Computerclub Barsbüttel
Donnerstag, 24. November 2011, Morgenrunde:
Wie erstelle und speichere ich Vorlagen? Heribert P. führte vor, wie eine Vorlage (z. B. Briefbogen) erstellt wird. Die Textstücke (Namen, Anschrift, Bankverbindungen, Anschriftfelder, Knickmarken usw.) werden so auf dem Briefbogen angebracht, wie sie in Zukunft auf dem Grundbogen erscheinen sollen. Sodann wird der Speicherordner „Templates“ aufgerufen, mit „speichern unter“ ein Dateiname vergeben und unter „Dateityp“ die Eigenschaft „Word 97-2003-Vorlage“ angeklickt. Mit „speichern“ wird der erstellte Briefbogen als Formblatt festgehalten.
Kann der Eingang einer E-Mail automatisch zurückgemeldet werden oder ist man dabei auf Good-Will des Empfängers angewiesen? Eine automatische Rückmeldung ist nicht möglich, der Empfänger muss dem zustimmen. Bei postalischen Einschreiben gibt es diese Möglichkeit mit verschiedenen Steigerungen.
Die Anzeige der Zwischenablage ist seit Word 2007 weggefallen, man kann sie allerdings mit dem aus dem Internet ladbaren Programm „clipbrd.exe“, das untr „System 32“ gespeichert wird, wieder beleben.
Ingrid H. bemängelt, dass sie beim Beschriften eines Umschlags mit Hilfe des „Umschlag- und Etiketten-Assistenten“ jedes Mal die Absenderangabe neu eintippen muss. Hausaufgabe an alle bis zum nächsten Mal!
Die kleine weiße Fahne in der Menüleiste weist auf Klaus R.s PC auf „3 Recoverys“ hin, also drei umfangreiche Wiederherstellungspunkte. Diese entstehen bei Updates. Kann man die (bis auf einen) unbedenklich löschen? Ja, sagt Heribert.
Und Rose D. schreibt dazu: Wer Speicherprobleme auf der Windows 7 Partition hat, ausgelöst durch das hiberfiele.sys, kann bis 4 GB benutzen. Bei einem Backup des Systems trägt das auch zum Ballast bei, der dann verhindert, dass man ein Backup überhaupt machen kann. (Fehler von Windows 7 noch nicht beseitigt (nur bei Win7 möglich oder nötig). Vorgehen: „Start“ > „Systemsteuerung“ > „Darstellen und Anpassen“ > Ordneroptionen auswählen. Hier dann auf den Reiter Ansicht klicken (linke Maus). Hier suchen "Geschützte Systemdaten ausblenden( empfohlen)". Hier den Haken rausnehmen und mit OK bestätigen. Auch bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" den Haken entfernen, wenn noch nicht geschehen. Mit Übernehmen und Ok das Fenster verlassen. - Nun wird auf der C:/ Platte das "Hiberfile" angezeigt und die Größe ist dann auch sichtbar. - Um den Platz einzusparen, kann man das Hiberfile löschen. Man gehe auf „Start“ > „Programme“ > „Zubehör“ > „Eingabeaufforderung. Diese bitte mit der rechten Maus öffnen, dann „als Administrator ausführen“ auswählen. In dem Fenster der ( cmd.exe) schreibe folgendes dahinter :“C:\Windows (system32\ powercfg – H“ (Pausetaste hier drücken, nicht Pause schreiben, dann das Wort) „OFF“ mit der rechten großen Shift- Taste bestätigen. Mit dem Befehl OFF, ist es ausgeschaltet um das Backup zu machen. Danach kann man es mit ON, genau derselbe Vorgang, wieder starten.
Dazu ein weiterer Tipp von Rose: Bei Problemen mit dem Indexsuchdienst von Windows 7 (32/64 bit) gehe man auf „Start“, gebe in das Eingabefeld "regedit" ein und bestätige mit Ok
In der „regedit“ suchen in: „HKEY_LOCAL_MACHINE“ > „SOFTWARE“ > „Microsoft“ > „Windows Search“. Hier in dem rechten Fenster sind verschiedene Angaben (rot mit "ab" und blaue mit „OII/IIO“. Suche nach der blauen Angabe: "System Index Normalization". Der DWORD Wert steht auf 1. Mit rechter Maus die Angabe anwählen, dann nur „Ändern“ auswählen. Den Hexadezimalwert 1 hier mit 0 eintragen. Damit löscht sich der Indexinhalt im Sytem, alle Fehler die drinnen enthalten sind, auch. - Nach einem Neustart trägt sich der DWORD Wert wieder auf 1 ein. Der Index baut sich durch Suchen (Search) neu auf.
Beim Suchen oder Überspielen von Windows-Aktualisierungen (Windows Updates) treten häufig Fehler auf. Schuld daran ist meist ein fehlerhafter Ordner der Aktualisierungsfunktion. Diese Fehlermeldung wird häufig angezeigt, wenn Sie nach Windows-Aktualisierungen suchen. Als Abhilfe: Tippen Sie bei gedrückter Windows-Taste auf die R-Taste. Tippen Sie ins geöffnete Fenster diesen Befehl ein: %systemroot%\\SoftwareDistribution. Klicken Sie dann auf OK. Es erscheint ein Fenster mit dem Inhalt des Ordners „SoftwareDistribution“. Tippen Sie bei gedrückter Strg-Taste auf die A-Taste, um den Inhalt zu markieren. Tippen Sie auf Entfernen, um alle Dateien zu löschen, und bestätigen Sie mit einem Klick auf Ja. Unter Windows Vista müssen Sie noch zwei Mal hintereinander auf Fortsetzen klicken, bis die Dateien gelöscht sind. Auf diese Weise werden fehlerhafte Dateien von Windows-Update gelöscht und von Windows neu erstellt. Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf X, und starten Sie den Computer neu. Dann klappt das Windows-Update wieder.
Rose sprudelt nur so: Wenn sich Programme nicht updaten/ installieren lassen (für Win 7 (32 Bit, 64 Bit und XP). Explorer starten und öffnen (Beispiel „Mustermann-RoseDo“). Da-mit ist man der Administrator. Gehe zu LOKALE EINSTELLUNGEN, dort zu „Temp“, öffne und leere den Ordnerinhalt. Was das System nicht löschen will, soll man einmal mit „Weiter“ bestätigen, dann löscht er es auch nicht bzw. es darf nicht gelöscht werden. Achtung: meist hört er bei einer nicht löschbaren Datei ganz auf und löscht den Rest nicht. Dann diese einzeln anwählen und löschen. Was dann nicht gelöscht werden darf /kann, auch dort belassen. Bitte genau so vorgehen! Danach den Ordner Downloads auch leeren und C:\Windows öffnen. Gehe zu „SoftwareDistribution“ und öffne diesen. Alles darinnen auswählen und löschen,
was nicht gelöscht werden darf, bleibt drinnen. Gehe zu „C:\“> „Windows“ > „system32“ > „catroot2“ (unter XP run once?) und leere auch diesen Ordner. Als letztes: „C:\“ > „Win-dows“ > „Temp“ und auch den Ordner bitte leeren.
Letzter Tipp von Rose: Wer ein Backup von seinem System (Win 7 Serie) machen will, sollte vorher den Virtuellen Speicher auf 0 setzen. Erreichbar unter „Systemverwaltung“ > „System“.. Es meckert dann, aber das kann mit OK abgewimmelt werden. - Wer den Ordner Download oder Eigene Dateien verlagert hat, so wie man es auch unter XP machen konnte,
muss den Inhalt davon möglichst leeren oder woanders archivieren, nicht den Originalordner archivieren, dann wird alles noch schlimmer. Windows holt sich alles, was ihm gehört, bei einem Backup ab, egal wo es liegt. Solche Ordner ( Mediaplayer Download ,Video, Bilder, usw. ) sollten gefüllt nicht dort liegen, wo das Backup abgespeichert werden soll. Den Platz, den er braucht, ist der Platz, den das System als Partition hat plus aller Downloaddaten
aus allen Media-Daten- Ordnern von Windows 7, dazu der angegebene Virtuelle Zugewiesene oder selbst genommene Speicher. Beispiel. Partition C hat 120 GB, dazu 24 GB Speichersystem und 42GB Mediadaten macht 186 GB. Bei 1TB Gesamtspeicherplatz sollte das immer noch ausreichen, aber bei über 60 GB macht Windows es nicht. Das ist meine persönliche Erfahrung, und ich habe es vier4 mal probiert, um das zu bestätigen. Ich erstelle meine Back-ups mit Acronis 10/11 von der CD gestartet, dann klappt alles einwandfrei.
Rainer G. möchte eine pdf-Datei in ein Word-Dokument einfügen. Dazu soll er die pdf-Datei öffnen, kopieren und in eine leere Word-Seite einfügen. Dann ist die Datei ein Word-Dokument und kann bei Bedarf noch geändert und in einen bereits vorliegenden Text eingefügt werden.
Bernd L. hat sein Antiviren-Programm AVIRA in den Papierkorb verschoben und kann es von dort nicht mehr zurückholen. Beim Müllen sind entscheidende Programmteile verloren gegangen. Das intakte Programm lässt sich entweder aus dem Internet herunterladen oder von einer CD, die AVIRA auf Anfrage zuschickt. Dazu empfahl Heribert das Programm AVG, das den PC intern vor Viren schützt. Dies Programm ist Freeware (www.free-avg.de) und lässt sich aus dem Internet herunterladen. In diesem Zusammenhang: Zwei Firewalls hintereinander können Schwierigkeiten machen.
Klaus R. fragt, ob man einen USB-Stick prüfen und defragmentieren kann. Der Stick lässt sich prüfen unter „Arbeitsplatz“ > („Stickbezeichnung“) > „Eigenschaften“ > „Extras“ > „Jetzt prüfen“. Vom Defragmentieren wird ausdrücklich abgeraten, es schadet dem Stick!
Wir haben unsere Internetseite bearbeitet und auf aktuellen Stand gebracht. Schwierigkeiten machte uns dabei die Schriftart, -größe, -farbe- und -formatierung.
Rolf K. fragte nach der Speichermöglichkeit von Internet-Adressen unter Firefox. Es muss doch dabei auch eine Favoritenliste geben, in die man die Anschriften eintragen kann?
Der Autostart verlangsamt oft das Hochfahren des PC. Der Autostart lässt sich mit dem CCleaner leicht überprüfen und ändern, wobei ein wenig Sachkenntnis über die tatsächlich erforderlichen Programme sehr nützlich ist. Nach der Veränderung muss der PC heruntergefahren und neu gestartet werden.
Donnerstag, 24. November 2011, Abendrunde
"Facebook relativ sicher betreiben" (HDE)
Die Sorgen der Datenschützer über die Intransparenz von Facebook und deren Möglichkeiten, Daten zu sammeln, unkontrolliert aufzubereiten und zu vermarkten wurden dargestellt. Dennoch hat Facebook viele Millionen Nutzer und das nicht nur privat, sondern in großem Rahmen sind es Firmen, die hier Werbung machen und ganz intensiv Kontakte zu Kunden und Interessierten nutzen. Die einzelnen Angaben für das "Profil" eines Nutzers wurden besprochen und die Stellen, wo und wie man festlegen kann, wer welche privaten Informationen erhalten soll. Es ist jedem selbst überlassen, welche Daten er von sich preisgibt.
Wer bei sich Facebook die verschiedenen Seiten von z.B. Firmen ansehen will oder mit Freunden
Informationen austauschen will, muss sich allerdings vorher registrieren, also ein Konto bei Facebook anlegen.
Es sollte überlegt werden, ob der Computerclub-Barsbüttel nicht auch eine Seite bei Facebook anlegt, um vor allem auch jüngere Computerfreunde anzusprechen.
Zum Schluss wurde der bei YouTube vorhandene Kurzfilm: THE DIGITAL STORY OF THE NATIVITY gezeigt. Sehr sehenswert!
Rose D. hat sich den Vortrag angehört und meinte dazu: HDE hatte sich bei Facebook schon eingetragen (registriert). Er zeigte uns, wie man sich dort registrieren muss. Ohne eine Registrierung kann man dort gar nichts ansehen.
Dann stellte er uns vor, wie alles eingestellt werden kann, es gibt die Form "Öffentlich" und "Privat". Um sich mit anderen Menschen auszutauschen, ist das "Freunde suchen" ein Weg. Man kann sich unter den Einstellungen anzeigen lassen, wie man in Facebook gesehen werden will.
Es gibt dort eine Unmengen an Abfragen, die man in aller Ruhe durchsehen, begreifen und dann auf seine Bedürfnisse einstellen kann. Hat man es bis dahin geschafft, werden einem sofort jede Menge (Freunde) angeboten ... die man vielleicht kennt. Neben den Personen ist unter anderem ein Knopf mit "Anfrage Absenden". Wenn man diese betätigt, wird von Facebook eine Anfrage an die Person gesendet, diese wird dann Deine Infos aus Facebook erhalten und eventuell mit" Ja“ antworten", dass Du mit demjenigen befreundet sein darfst.
Man hat bei einer solchen Verbindung auch die Möglichkeit, sämtliche Freunde des Freundes kennenzulernen. Auch diese Personen können dann alles was auf Deiner Seite für" Freunde" eingerichtet ist sehen. Man kann Freunde leicht anwählen, aber etwas schwerer wieder loswerden.
Es gibt bei Freunde auch Unterteilungen wie: gute Freunde, Bekannte u.s.w. So kann man den einzelnen Gruppen extra Zuweisungen erteilen, was diese von Dir sehen und erfahren dürfen.
Bilder und Videos kann man dort auch hochladen, allerdings nur 10 Minuten Länge und unter 100MB.
Es gibt eine Pinnwand in der man alles Mögliche erfragen, anzeigen, hochladen kann. Allerdings habe ich nicht gefunden, wie man dort einen Link seines YouTube- Videos eintragen kann. Die persönliche Seite ist, soweit ich es probieren konnte, nicht gestaltbar, wie bei YouTube. Die Gefahrenquellen der Medieninformationen aus TV und Zeitungen haben wir nicht besprochen.
Gibt man bei Google aber mal „Facebook“ ein, erhält man auch diesen Hinweis "facebookhacker angriff". Diese Seiten schrecken mich dann wieder davon ab, mich bei Facebook einzutragen.
